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40 Jahre BVV Bezirk Oberpfalz - Festakt mit Vorträgen

Erstellt von bvv_admin |

Für ca. 100 geladene Gäste hatten der Bezirk im Sportheim des TUS Schnaittenbach ein leckeres Buffet vorbereitet, das großen Zuspruch fand. Im Anschluss daran waren alle Vereinsvertreter, die Auswahltrainer Beach sowie die BVV-Verantwortlichen vom Vizepräsident Sport über die Landestrainer bis zu Landesbeauftragten Beach Dieter Heidrich zu einem Festvortrag geladen. Landrat Reisinger und Bürgermeister Sepp Reindl hatten es sich nicht nehmen lassen persönlich zu erscheinen, um die Wertschätzung für diese Veranstaltung zu unterstreichen.

BVV-Präsident Klaus Drauschke erläuterte seine Motivation für die Initiierung der 40-Jahr-Feiern. Volleyball sei im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten weiterhin im Aufwind, weil die enorme Zugkraft, die vom Beach-Volleyball ausgehe, viele Jugendliche noch locken könne. Diese Möglichkeiten dürfe man nicht unterschätzen und sollte sie bald nutzen. Weiterhin forderte er die Vereine auf, das große Potential im Seniorensport nicht ungenutzt zu lassen. Viele ehemalige Volleyballer hätten derzeit wenig Betätigungsmöglichkeiten. Ein weiteres Potential eröffne sich über Angebote für Flüchtlinge und Asylsuchende, die oftmals gerade am Volleyball Interesse haben. Er begründete, warum über die Stützpunkte im BVV eine Konzentration der Kräfte erfolgen muss. Er werde sich aber persönlich dafür einsetzen, dass die kleineren Vereine keine Nachteile daraus ziehen müssen. Die gesamte Verbandsleitung stehe jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Er appellierte an die Anwesenden: „Ihr/Sie seid der BVV, nicht irgendein Funktionär oder der Präsident selbst.“ Er wünsche den Anwesenden weiterhin das hohe Engagement für diese schöne Sportart.

Nach dieser Rede stellte Kreisvorsitzender Gerd Spies den Referenten des Abends vor:  den Top-Trainer Tado Lehmann mit seinem Vortrag über das Thema „Teambuilding und Teamkommunikation“. Er ist seit langen Jahren Trainer und Verantwortlicher beim TV Hammelburg und hat Jugendliche wie Erwachsene vom Anfängervolleyball bis zur Bundesliga trainiert. In seinem Spezialgebiet Teambuilding zog er die Zuhörer durch seine eigene Art der Reflexion über die Prozesse der Mannschaftsfindung in seinen Bann. Er lege großen Wert auf das Erkennen der jeweiligen Bedürfnisse seiner Spieler. Ohne Vertrauen und Wertschätzung könne man keine Forderungen oder Kritiken an die verschiedenen Spielertypen heranbringen. Wenn es gelingt, diese Strukturen zu erkennen, gebe es gute Modelle, die Persönlichkeiten mannschaftlich unter einen Hut zu bringen. Dafür zeigte er viele Beispiele aus seiner Volleyballpraxis. Er wünsche sich auch, dass es den Zuhörern gelingt, möglichst viele Kids „von der Straße“ weg in den Sportverein zu holen. Sport sei eine wichtige positive gesellschaftliche Aufgabe.

Nach den Vorträgen gab es noch genug Zeit zum intensiven Erfahrungsaustausch in der anwesenden „Volleyballfamilie“.