Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Uferloses Beachvolleyball in Freising

Erstellt von bvv_admin |

Das erste von insgesamt sechs BVV Beach Masters, der höchsten Beachvolleyball-Turnierserie Bayerns, in Freising war das Wetter am Samstag sehr wechselhaft. So, wie man es sich eigentlich nicht wünscht. Da Beachvolleyballer als Outdoor-Sportler aber auch mit Regen und Kälte umgehen können müssen, konnte das Turnier planmäßig durchgezogen werden. Dank der guten Vorbereitung der Volleyball-Abteilung des SC Freising waren ausreichend Zelte und sogar zwei Heizpilze vorbereitet. 

Die bayerischen Meister 2011 Max Hauser und Bene Doranth versuchen in diesem Jahr das große Ziel „Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft“ zu erreichen. Hierfür müssen die Turniere der Smart Beach Tour, also der nationalen Turnierserie des Deutschen Volleyball-Verbandes, gespielt werden. Aus diesem Grund düsten die beiden Herrschinger bereits am Donnerstag nach Münster, um an der Qualifikation des Supercups teilzunehmen. Leider reichten drei Matchbälle nicht aus und sie mussten die weite Reise ins oberbayerische Freising antreten. Trotz einer gewissen Müdigkeit konnten sie sich aber bis ins Finale durchbeißen und ihren ersten Turniersieg in diesem Jahr einfahren. Zwar konnten sich ihre Finalgegner, die an Position drei gesetzten Jonas Kronseder/Alexander Wiskirchen (TSV Friedberg/VFB Ulm) einen Satz sichern, doch am Ende hatten Doranth/Hauser mit 21:15, 18:21 und 15:12 das bessere Ende für sich. Bene Doranth meinte dazu: „In Freising hat bei uns dann das geklappt, was am Freitag leider nicht funktioniert hat: der Side-Out.“ Doranth/Hauser freuen sich über 225,-€ Euro Preisgeld, womit die Fahrtkosten nach Münster und die Startgebühren finanziert sein sollten.

Der dritte Platz ging an den „wertvollsten Spieler“ der Bayerischen Meisterschaft 2011 Fabian Wagner vom TSV Mühldorf und seinen Partner aus der 2.Bundesliga-Mannschaft des TSV Grafing Konstantin Schmid. Sie konnten das Spiel um den dritten Platz mit 21:14 und 21:14 gegen Heim/Winter ( TSV Herrsching) gewinnen.

Im Damen-Finale konnte sich das Interimsduo Sabrina Karnbaum/Eva Schilf (SV Lohhof) in drei Sätzen gegen die eigentlichen Favoriten Michaela Henry/Sabine Schulz (ebenfalls SV Lohhof) durchsetzen. Vor allem Eva Schilf konnte mit einem stabilen Side-Out und einer guten Positionierung in der Abwehr überzeugen, wohingegen Henry/Schulz ein ums andere nur ungenau annehmen und zuspielen konnten. Den rund 150 Zuschauern wurden aber durchaus die vielen langen und attraktiven Ballwechsel geboten, die Beachvolleyball ausmachen. Karnbaum/Schilf gewannen letztendlich mit 21:18, 13:21 und 15:12 und teilen sich 150,-€ Preisgeld.

Den dritten Platz sicherten sich die beiden Erlangerinnen Carolin Wolf/Carina Zschau (TV 48 Erlangen) mit 21:19, 21:18 gegen Sandra Ittlinger/Jenny Wickler (SV Lohhof/TV Planegg-Krailling).

Insgesamt wurden von den 24 Herren- und 16 Damenmannschaften an den zwei Turniertagen 76 Spiele (mit 181 Sätzen) bestritten. Das Gesamtpreisgeld, dass auf die jeweils ersten acht Mannschften der Turniere verteilt wird, betrug 1250,-€.

Parallel zum BVV Beach Masters findet das „Uferlos-Festival“ statt, was so einige Spieler für kulinarische Ausflüge oder zum Einkauf nutzten. Für das nächste Jahr haben sich die Organisatoren des SC Freising ein Ziel gesetzt: „Wir möchten das Turnier gerne wieder in das Uferlos-Festival integrieren. Ein Center Court mit Tribüne wäre ein tolle Sache für alle Beteiligten und sicher eine Win-Win-Situation.“, so Abteilungsleiter Dejan Jankovic, „Hierzu sind aber weitere Partner nötig, die die olympische Sportart Beachvolleyball als Plattform nutzen wollen. Gerne organisieren wir auch ein Beachvolleyball-Firmen- oder Schülerturnier oder auch ein Turnier für Jedermann im Uferlos-Festival.“

Am Samstag Abend traten Uriah Heep und Nazareth auf, ob Mitglieder der beiden Bands sich am Sonntag unter die Beachvolleyball-Zuschauer mischten ist nicht bekannt. Sollten sie aber in 2013 mitspielen wollen, könnte der Bayerische Volleyball-Verband über die Einführung von „Rock`n`Roll-Wildcards“ nachdenken… .